Brillen Klosa

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Der graue Star (Katarakt)

Bei dem grauen Star handelt es sich um eine Augenkrankheit, bei der sich die Augenlinse eintrübt. Je nach Stadium verschleiert sie den Blick auf die Umgebung derart, als würde man durch eine Gardine oder Milchglasscheibe sehen. Kontrast und Bildschärfe gehen verloren. Diese altersbedingte Erkrankung tritt ab dem sechzigsten Lebensjahr auf und muss heute nicht mehr zur Erblindung führen. Dank moderner Medizin wird die eingetrübte Augenlinse gegen eine Künstliche ausgetauscht. Durch diesen ambulanten Eingriff kann das Auge wieder mit Licht durchflutet werden, wie vor der Erkrankung. Korrekturen der Brechkraft können bei Bedarf neu gestaltet werden. Zum Beispiel können sich fehlsichtige Patienten, die kurz- oder weitsichtig sind, auf eine Rechtsichtigkeit einstellen lassen. So benötigen sie nur noch zum Lesen eine Brille.

Wie entsteht grauer Star?

Eine Ursache für die Entstehung des grauen Stars ist die altersbedingte Veränderung des Stoffwechsels. Die Augenlinse wird nicht mehr ausreichende mit Nährstoffen versorgt, verhärtet sich und trübt sich ein. Auch eine über Jahre zu hohe Dosis an UV-Strahlung kann die Bildung eines grauen Stars begünstigen. Der graue Star kann auch auftreten, wenn die Augenlinse einer intensiven infraroten Strahlung (Wärmestrahlung) im Bereich von 1300 nm Wellenlänge ausgesetzt wird. Diese langwelligen infraroten Strahlen werden zum größten Teil von der Hornhaut, vom Kammerwasser und von der Augenlinse absorbiert. Sie bewirken hier eine Erwärmung. Eine leichte Erwärmung der Augenlinse um 4 °- 6 ° Celsius kann aber schon zu Linsentrübung führen. Früher hatten Arbeiter, die an glühenden Feuer- und Glasöfen arbeiten mussten, oft im Alter von 30-40 Jahren einen grauen Star, also eine Linsentrübung. Bekannt auch unter dem Namen Feuerstar oder Glasbläserstar.

natürlicher Seheindruck
Seheindruck gesundes Auge
Seheindruck mit grauem Star
Seheindruck mit grauem Star

Welche Symptome treten auf?

Die Eintrübung der Augenlinse ist in der Regel ein langsam schleichender Prozess. Erste Anzeichen können eine Verschlechterung des Kontrastsehens sein obwohl die Sehschärfe unverändert bleibt. Farben verlieren ihre Leuchtkraft. Es tritt eine Blendempfindlichkeit auf, da eintreffendes Licht an der Augenlinse gestreut wird und auf die Netzhaut reflektiert. Beim Lesen ist von einem höheren Lichtbedarf auszugehen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung können auch Anpassungen der Brillenwerte notwendig werden. Eine Behandlung durch Medikamente ist leider nicht möglich. Erst wenn der Katarakt einen gewissen Reifegrad erreicht und die Sehkraft nur noch bei 30%-40% liegt, wird der behandelnde Augenarzt einen Termin für eine Operation vorschlagen.

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Bernard Klosa

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