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Der grüne Star (Glaukom)

Er verursacht keine Schmerzen und die Betroffenen spüren keinerlei Einschränkungen. Der grüne Star (Glaukom) schleicht sich langsam ein und bleibt oft viel zu lange unbemerkt. Wenn die Erkrankung dann eines Tages durch Einschränkungen des Sehens bemerkt wird, sind die Netzhaut und vor allem der Sehnerv bereits unwiederbringlich geschädigt. Dann hilft nur noch Schadensbegrenzung, um die drohende Erblindung zu vermeiden.

Der Begriff Glaukom beschreibt gleich eine Reihe von Augenerkrankungen, die unbehandelt zum Absterben von Nervenfasern und zur Erblindung führen. Der innere „Wasserkreislauf“ des Auges spielt hier eine entscheidende Rolle. Damit unser Auge überhaupt die Sehfunktion aufnehmen kann, muss der Augapfel über einen gewissen Druck verfügen. Ähnlich wie bei einem Luftballon, den man mit Wasser füllt, werden die Hornhaut, Augenlinse und Netzhaut in Spannung versetzt und auf Abstand gehalten, um die erzeugten Bilder aufzufangen.

Die Versorgung des Augeninneren mit Nährstoffen wird nicht durch den Blutkreislauf, sondern durch das Kammerwasser vorgenommen, das in ständiger Bewegung ist. Es fließt zunächst von der hinteren Augenkammer in die Vordere und von dort zurück in den Blutkreislauf. Etwa drei bis neun Milliliter Kammerwasser werden pro Tag gebildet. Ist das richtige Verhältnis zwischen Produktion und Abfluss des Kammerwassers gestört, kann es zu einem erhöhten Augeninnendruck kommen. Der normale Augeninnendruck liegt zwischen 10 und 21 mm HG (Millimeter Quecksilbersäule). Ein auf Dauer überhöhter Augendruck ist in den meisten Fällen die Ursache für den grünen Star.

Eine häufigste Form ist das „Offenwinkelglaukom“ oder auch chronisches Glaukom genannt. Weil es schmerzfrei und ohne sichtbare Beeinträchtigung daherkommt, kann es Jahre dauern, bis erste Symptome auffällig werden. Der Grund ist, dass wir mit beiden Augen gleichzeitig sehen und Einschränkungen des einen Auges durch das andere Auge kompensiert werden. Erst wenn die Sehstörung zu groß wird und nicht mehr ausgeglichen werden kann, wird den Betroffenen das ganze Ausmaß deutlich: Das Gesichtsfeld ist eingeschränkt oder es fallen einzelne Sehbereiche komplett aus (Skotome). Oft ist dann der Sehnerv bereits geschädigt, weil durch den zu hohen Druck die feinen Nervenfasern zerstört wurden.

Wichtiger Hinweis: Ein zu hoher Augendruck ist nicht das alleinige Kriterium für ein Glaukom! Es gibt Fälle, in denen kein erhöhter Augendruck vorliegt und dennoch ein Glaukom entsteht. Wir empfehlen deshalb grundsätzlich einen Augenarzt aufzusuchen, um eine verbindliche Diagnose zu erhalten.

Behandlungsmöglichkeiten

Wird ein grüner Star diagnostiziert, ergreift der Augenarzt sofort Maßnahmen, den überhöhten Augendruck zu senken, um eine Ausweitung der Krankheit zu verhindern. Dies erfolgt zunächst mit der Verabreichung von Augentropfen, die unterschiedliche Wirkstoffe beinhalten können. Entweder wird versucht, die Bildung des Kammerwassers zu reduzieren oder die Abflusskanäle zu erweitern. Betroffene, werden jedoch zeitlebens diese Therapie beibehalten müssen.
Bei rechtzeitiger Anwendung der Tropfentherapie, kann eine Schädigung des Nervengewebes verhindert werden, bevor sie überhaupt beginnt. Erzielt die Tropfentherapie nicht das gewünschte Ergebnis, wird mit einem Laser oder einer finalen Operation die Therapie fortgesetzt. Dabei wird das siebartige Gewebe des Kammerwassers mit dem Laser perforiert, damit der Abfluss erleichtert wird. Alternativ bleibt noch der Austausch des defekten Gewebes durch ein neues Gewebeventil.

Kann man einer Erkrankung vorbeugen?

Leider kann man sich nicht hundertprozentig vor einem grünen Star schützen. Es sind einige Faktoren bekannt, die eine Entstehung des Glaukoms begünstigen.

Die beste Vorsorge bleibt die Früherkennung! Ab dem vierzigsten Lebensjahr sollten Sie sich regelmäßig einer Vorsorgeuntersuchung unterziehen. Ist in Ihrer Familie bereits ein Glaukom aufgetreten, empfiehlt sich auch eine frühere Vorsorgeuntersuchung in kurzen Abständen. Glaukompatienten können ihre Situation verbessern, indem sie sich regelmäßig mehr bewegen oder Sport betreiben. Studien belegen, dass dies den Blutdruck senkt und dadurch der Sehnerv gestärkt wird. Auch gesunde Menschen profitieren davon, um ihre Augen möglichst lange fit zu halten.

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Bernard Klosa

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