Brillen Klosa

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Personalisierte Brillengläser für perfekte Bildschärfe

Personalisierte Brillengläser sind so individuell wie jeder Brillenträger und bieten ihm ein ausgesprochen scharfes, kontrastreiches Sehen bis zum Glasrand! Eine neue Sehdimension, die der neuen Brillenglastechnologie zu verdanken ist, die eine extreme Genauigkeit in der optischen Präzision ermöglicht.
Führende Hersteller der Brillenglasindustrie bedienen sich der neuen „Free-Form Technologie“ und ermöglichen so die Herstellung und Entwicklung außerordentlich hochwertiger Gläser von überlegener Präzision. Je nach Hersteller erfolgt die Berechnung der Gläser anhand einer neuartigen Methode unter Berücksichtigung der aktuellsten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Wellenfronttechnologie. Bei der Fertigung der Gläser werden mehr als 40.000 Berechnungskoordinaten berücksichtigt.
Selbstverständlich fließen neben den Korrekturdaten auch die persönlichen Trageparameter und Fassungsdaten in die komplexe Berechnung der Gläser ein und erstellen für jeden Brillenträger eine individuelle Augen – Brillenglas – Simulation. Es entsteht ein binokulares Sehmodell, das exakt der Sehsituation des Trägers entspricht.

Vergleich von Einstärkengläsern

Die Abbildungsqualität ist mit einem personalisierten Einstärkenglas wesentlich besser als mit einem konventionellen Einstärkenglas. Je weiter die Blickrichtung vom optischen Mittelpunkt entfernt ist, desto schlechter wird die Abbildung bei einem konventionellen Einstärkenglas (Astigmatismus schiefer Bündel). Beim schrägen Durchblick (ca. 30°) besitzt ein konventionelles Glas eine Abweichung von 0,5 Dioptrien, was einem Sehschärfeverlust von 50 % entspricht. Ein personalisiertes Einstärkenglas bietet dagegen eine perfekte Bildschärfe bis zum Glasrand.

schraeger Durchblick
Abbildungsfehler bei schräger Durchsicht.Quelle:OptiSwiss
Abbildungsfehler Astigmatismus schiefer Bündel
Abbildungsfehler Astigmatismus Schiefer Bündel bei schräger Durchsicht durch ein Brillenglas. Quelle:OptiSwiss

Vergleich von Gleitsichtgläsern

Augenabstand PD

Der wichtigste Parameter zur Beurteilung der Konvergenz. Weicht die PD vom Durchschnitt ab (32,5 mm) entstehen bei standardisierten Gleitsichtgläsern keine zufriedenstellenden Überlappungen der Blickfelder mit dem Verlauf der Progression in Gleitsichtgläsern. Es können Probleme im Übergangsbereich und Lesebereich entstehen.

Gleitsichtglas mit optimalem Blickverlauf
Gleitsichtglas mit optimalem Blickverlauf
Blickverlauf bei kleiner PD
Blickverlauf mit kleiner PD
Blickverlauf mit großer PD
Blickverlauf mit großer PD

Hornhautscheitelabstand (HSA)

Er dient als Maß der Distanz der Brillenglasebene zum Auge. Je größer der HSA, desto größer sollte der Inset (Versatz) und die benötigte Progression sein. Weicht der HSA vom Durschnitt ab (12 mm), verengt sich der Progressions- und Nahbereich zusehends durch zunehmenden Astigmatismus schiefer Bündel. Wird das Design mit dem individuellen HSA berechnet, ist immer die Designbreite der Progression und Größe des Nahblickfeldes gegeben.

Vorneigung

Der Anteil des Astigmatismus schiefer Bündel ist bei der Vorneigung entsprechend dem Durchschnittswert (9°) berechnet. Weicht die Vorneigung von diesem Wert ab, nehmen die Breite der Progressionszone und des Nahbereiches ab. Durch Einbeziehung dieses Wertes ist immer die optimale Breite für den Progressions- und Nahbereich gewährleistet.

Fassungsscheibenwinkel (FSW)

Weicht der FSW vom Standardwert ab (5°/25° Sportbrille), so ändert sich der Blickwinkel zum Brillenglas, was wiederum zu Aberrationen führt. Wird der FSW zu groß, veränder sich durch den entstehenden Astigmatismus schiefer Bündel das Design des Gleitsichtglases wesentlich. Ein Versatz des Progressions- und Nahbereiches ist ebenfalls nötig.

Objektabstand Nähe

Bei einem abweichenden Objektabstand Nähe (38 cm), sollte der Inset entsprechend des geänderten Abstandes und der eventuell damit verbundenen Akkommodation und Konvergenz angepasst werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Nahbereich optimal groß ist.

Fazit

Die binokulare Abbildungsqualität von individualisierten Gleitsicht- oder Einstärkengläsern ist grundsätzlich besser, wenn die persönlichen Messwerte sich von den Standardwerten deutlich unterscheiden. Ist dies nicht gegeben, so können Sie sich die Investition in individuelle Gläser sparen. Eine deutlich bessere Sehqualität gegenüber Standardgläsern dürfte nicht zu erwarten sein.

Notwendige Parameter

Individualparameter zur Berechnung der optimalsten Brillenglasschärfe
Die erforderlichen Parameter: Pupillendistanz, Hornhautscheitelabstand, Vorneigung, Scheibenwinkel und Objektabstand müssen ermittelt werden. Quelle:OptiSwiss

Bestell- und Referenzwerte

Durch Anwendung der Freiformtechnologie können Brillengläser für jeden Kunden so berechnet werden, dass sie in der tatsächlichen Tragesituation die gewünschte Wirkung zeigen.
Die Kontrollmessung mit einem Scheitelbrechwertmesser kann aber diese neu berechnete Situation nicht wiedergeben. Aus diesem Grund gehen die Glashersteller dazu über, neben den Rezeptwerten zusätzlich auch die Referenzwerte auf die Glastüten zu drucken, die sich bei Messung mit einem Scheitelbrechwertmesser ergeben sollte, die aber aufgrund der speziellen Messbedingungen von den Bestellwerten abweichen.

Ein Beispiel aus der Praxis:

Die Brillenverordnung für eine Gleitsichtbrille lautet:
Rechts: Sph. -1,00 Zyl. +1,00 Achse 176° Add. 2,75 Prisma 0
Links: Sph. -1,00 Zyl. +0,75 Achse 160° Add. 2,75 Prisma 0

Die neu berechneten Referenzwerte lauten:
Rechts: Sph. -0,86 Zyl. +0,95 Achse 176° Add. 2,41 Prisma 1,83 Basis 270°
Links: Sph. -0,82 Zyl. +0,65 Achse 162° Add. 2,39 Prisma 1,83 Basis 270°


Unterschied zwischen Rezeptwert und Referenzwert bei personalisierten Brillengläsern
Aufdruck der Referenzwerte auf der Glastüte bei personalisierten Brillengläsern.

Durch diese Änderung wird deutlich, dass die Glaswerte bis auf ein hundertstel Dioptrien genau gefertigt werden, um eine bestmögliche Sehschärfe zu erzeugen.

Videozentrierung auf technischem Topniveau

Visioffice ermittelt unübertroffen schnell, einfach, präzise und dynamisch die erforderlichen Parameter für alle marktüblichen Gläser. Die reproduzierbare Genauigkeit liegt bei 0,1 mm (laut Studie Dr. Wesemann). In einer einzigen Aufnahme werden sämtliche fassungsspezifischen Maße sowie Parameter zum Sehverhalten erfasst.

Zentriermessgerät Visioffice
Zentriermessgerät Visioffice

Die Analyse der Parameter erfolgt in Echtzeit. Für den gesamten Messvorgang benötigen wir nur ca. 1 Minute. Je mehr Daten gemessen werden, umso genauer kann ein Brillenglas gefertigt werden! Die von uns gewonnenen Zusatzparameter werden mit der Bestellung der Gläser an den Lieferanten übermittelt. Diese werden vom Glashersteller neu berechnet und so für die ausgewählte Kundenfassung optimiert.



PREISINFORMATION Paar ab
Einstärkengläser: 330,00 €
Mehrstärkengläser: 730,00 €


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Bernard Klosa

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