Brillen Klosa

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Varilux X series

Das neue revolutionäre Gleitsichtglas für die Generation X

Im Mittelpunkt der Glasentwicklung stand die neue Generation an Presbyopen (Alterssichtigen) mit Ihrem speziellen Bedarf und den daraus resultierenden veränderten Sehanforderungen: Menschen der Generation X sind jung, aktiv und Multimedia-affin. Diese 40 bis 55- Jährigen bringen Karriere, Familie und Ehrenamt unter einen Hut, auch wenn Sie das oft einem erhöhten Zeitdruck aussetzt. Als erste Generation, die mit Computern und anderen digitalen Endgeräten aufgewachsen ist, sind die Sehanforderungen anders als bei bisherigen Presbyopen: Gutes Sehen in kurzen und mittleren Distanzen, zum Beispiel beim schnellen Wechsel zwischen Laptop, Mobiltelefon und Tablet, sowie beim Blick in die Ferne wird immer wichtiger.

Modernes Leben führt zu veränderten Sehanforderungen

aktive Generation X von heute
Aktive Generation X von heute. Quelle:Essilor

Verglichen mit vorherigen Presbyopen-Generationen pflegt die Generation X einen Lebensstiel, der mit neuem Sehbedarf verbunden ist.

Beschleunigtes Lebenstempo

Durch die Modernisierung der Gesellschaft geht heute alles schneller, ständig mobil, in unterschiedlichen Nahseh-Abständen.

Multitasking ist Teil des Alltags

Viele Dinge sollen gleichzeitig erledigen. Schneller Wechsel zwischen verschiedenen Tätigkeiten.

Was erwartet die Generation X?

Sehen in Armlängen-Distanz neu definiert!

1990 bis jetzt: statische Nahseh-Aufgaben

Bis heute wurde beim Design des Nahbereichs eines Gleitsichtglases eine einzige Ebene für eine einzige Blickrichtung (40 cm bei 36° Blicksenkung) berücksichtigt.

2017: dynamische Nahseh-Aufgaben

Um auf die neuen Herausforderungen, vor denen die Presbyopen heute stehen, reagieren zu können, wird das Nahsehen in Armlängen-Distanz neu definiert. Der Nahsehbedarf wird in seiner ganzen Vielfalt berücksichtigt: Die unterschiedlichen Nahseh-Abstände entsprechen einer Kugelform zwischen 40 und 70 cm Armlängen-Distanz (Blicksenkung variierend zwischen 22° und 34°).

Das Sehvolumen - die neue optische Bezugsgröße

Xtend-Technologie:

Optimierung des Sehbedarfs in Armlängen-Distanz

Sehvolumen

Dank verbesserter Kenntnis von Physiologie und Verhalten, z. B. bei der Nutzung von Geräten, kann ein durchschnittlicher Einzel-Sehbedarf* für verschiedene Aufgaben und soziale Interaktion** in Armlängen-Distanz definiert werden. Das Sehvolumen, das von den Trägern in Armlängen-Distanz benötigt wird, um scharf zu sehen, ist die Summe der Einzel-Sehbedarfe* für verschiedene Sehaufgaben.

*)Der Sehbedarf/das Einzelvolumen für jeden Gegenstand wurde auf Basis eines Durchschnittsvolumens bezogen auf 22 Probanden errechnet.

**) 7 Aufgaben und eine soziale Interaktion wurden bei der Modellierung von Forschung und Entwicklung berücksichtigt.

Neugestaltung der Sehzone in Armlängen-Distanz

Varilux X series: Bessere Abdeckung des Sehvolumens der Träger in Armlängen-Distanz im Vergleich zu anderen Premium-Gleitsichtgläsern.***

Premium Gleitsichtglas bisher
Premium Gleitsichtgläser Quelle:Essilor
Varilux X
Varilux X series Quelle:Essilor

***) Getestet wurden die 8 führenden Premium-Gleitsichtgläser des Wettbewerbs. Berechnung durch F&E 2016.

Der Nahsehbereich zwischen 40 und 70 cm wurde neu gestaltet, sodass der Brillenträger den idealen Durchblickspunkt ohne Suche und unnatürliche Kopfbewegung spontan findet und Objekte in diesem Bereich sofort scharf sieht.

Standard-Berechnung: ein Ziel pro Blickrichtung

Jedes Nanoptix-Element wurde optimiert, um ein Blickziel in einer bestimmten Blickrichtung zu "managen".

Xtend-Technologie: Mehrere Ziele pro Blickrichtung

Durch die Kombination von 7 nebeneinanderliegenden Nanoptix-Elementen wird die Abdeckung des Sehvolumens maximiert, d. h. eine Blickrichtung wird für mehrere Blickziele optimiert.

Kundenmeinungen

90 %

Hohe Zufriedenheit bei der Sehqualität in allen Entfernungen.

95 %

Zufriedenheit beim Multitasking in Armlängen-Distanz, z. B. Text verschicken bei gleichzeitiger Verwendung eines Tablets.

Vorlesen aus einem Buch
Kindern aus einem Buch vorlesen
Büroarbeit am Leptop
Arbeiten mit dem Notebook/Smartphone
zufriedene Varilux X Brillenträger
Überdurchschnittlich zufriedene Varilux X Brillenträger. Quelle:Essilor

Das Nahsehverhalten

Neuer Maßstab der Personalisierung bei Varilux X series.

Verhalten der Brillenträger beim Sehen in der Nähe ist entscheidend für:

Sehen in der Nähe führt zu Haltungsveränderungen des ganzen Körpers, zum Beispiel Kopf, Nacken, Ellbogen, Schultern.

Jeder Mensch zeigt unterschiedliche Verhaltensweisen bei der Ausführung einer Nahseh-Aufgabe

unterschiedliches Sehverhalten
Unterschiedliches Sehverhalten von Person zu Person. Quelle:Essilor

Verhalten von Person 1

  • Hält Tablet dicht am Körper.

  • Senkt geringfügig den Blick.

  • Kaum Blickbewegungen.


    Verhalten von Person 2

  • Hält Tablet weit vom Körper weg

  • Senkt den Blick stark

  • Viele Blickbewegungen

Das Verhalten der Brillenträger beim Sehen in der Nähe ist entscheidend für bestmögliches Sehen und hohen Haltungskomfort. Jeder Mensch zeigt unterschiedliche Verhaltensweisen bei der Ausführung einer Nahseh-Aufgabe. Deshalb ist bei Varilux® X clusive™ zusätzlich die Berücksichtigung des Nahseh-Verhaltens (NVB = near vision behaviour) möglich. Der neue Personalisierungs-Parameter lässt sich einfach mit Visioffice 2 in Kombination mit einer innovativen App ermitteln und gibt Aufschluss über die Haltung (Blicksenkung, Leseabstand und Inset) sowie über das Sehverhalten beim Nahsehen.

Wie erfolgt die Messung?

Kunden haben das Gefühl, dass die beim Augenoptiker durchgeführten Messungen nicht immer Ihre wirkliche, natürliche Haltung widerspiegeln: Sie sitzen aufrechter, nehmen Zwangshaltungen ein und sind nicht entspannt. Die neue Messung des Nahseh-Verhaltens simuliert eine normale, vertraute Nahseh-Aktivität:

Für die Messung des Nahsehverhaltens kommt ein Tablet mit 8-10 Zoll-Bilschirm zur Einblendung der Pseudo-Aufgabe sowie eine frontale Kamera mit mehr als 1 MP zur Aufzeichnung der Kopfposition zum Einsatz. Der Träger trägt eine Fassung mit einem Clip als Messbezugspunkt. Die Kamera zeichnet die Clip-Position für jede neue Reizposition (blauer Punkt) auf. Das Tablet zeichnet die jeweilige Lage der Reize und über den Clip die Kopfbewegungen des Trägers auf, womit ermöglicht wird, die Blickrichtungen des Probanden während der Pseudo-Leseaufgabe auszuwerten.

Messung der Blicksakkaden beim iPad
Animation einer Pseudo-Leseaufgabe


Das Messverfahren

Der erste Schritt besteht darin, eine Fernreferenz zu ermitteln, um die Blicksenkung zu errechnen. Alle Winkelwerte werden dann daraus errechnet. Das Muster des Pseudo-Lesevorgangs ist insoweit keine exakte Nachbildung des Verhaltens eines lesenden Auges, da es keine Rückwerts-Sakkaden beinhaltet. Damit soll die Aufgabe so vorhersehbar wie möglich gestaltet werden. Die aufeinanderfolgenden Positionsänderungen des Punktes werden auf dem Bildschirm fortlaufend durch ein Muster aus grauen Punkten dargestellt, um den Probanden bei seinen Blickfixationen zu führen und das nächste Blickziel in hohem Maße vorhersehbar zu machen. Dadurch werden willentliche Sakkaden ermöglicht, die Einfluss auf die Kopfbewegungen haben.


Das Ergebnis

Ermittlung der Blicksenkung bei der Pseudo-Leseaufgabe
Durchschnittliche Blicksenkung bei der Pseudo-Leseaufgabe. Quelle:Essilor
Ermittlung des Leseabstandes bei der Pseudo-Leseaufgabe
Durchschnittlicher Abstand bei der Pseudo-Leseaufgabe (cm).Quelle:Essilor

Wie aus den vorstehenden Grafiken ersichtlich ist, besteht eine enge Korrelation zwischen den Daten der realen Lesetätigkeit und der Pseudo-Lesetätigkeit sowohl für den Leseabstand als auch für die Blicksenkung. Selbst wenn eine gewisse Abweichung auftritt, können die Werte der Pseudo-Lesetätigkeit genutzt werden, um die Körperhaltung vorherzusagen, die der Träger in unterschiedlichen Situationen einnehmen würde. Trotz der Tatsache, dass das Sehen des Trägers während des Messvorgangs nicht korrigiert ist, ermöglicht die Pseudo-Leseaufgabe dem Augenoptiker, Rückschlüsse auf das reale Nahsehverhalten zu ziehen, was in der täglichen Praxis von Nutzen sein kann.

NVB-Technologie

Die Messung des Nahseh-Verhaltens (NVB) ist eine Technologie, mit der die Anordnung des Nahbereichs eines Gleitsichtglases an das Verhalten des Trägers während einer Nahseh-Aufgabe individuell angepasst werden kann.
Das NVB-Ergebnis ist ein alphanumerischer Code, der zwei Größen miteinander kombiniert:

Der erste Berechnungsschritt besteht darin, das NVB-Ergebnis zu entschlüsseln. Aufgrund dessen werden NVB-Punkt und NVB-Verhältnis als Eingangsparameter für den Optimierungsschritt ermittelt.

Die Optimierung des NVB-Designs besteht zunächst darin, die physiologischen Eigenschaften des Trägers (z. B. Pupillenabstand, Augendrehpunkt und Korrektion), die Eigenschaften der Fassung (z. B. Form, Größe und Position) sowie die Eigenschaften des künftigen Glases (z. B. Glasvorderfläche, Geometrie und Brechzahl) zu nutzen. Die aus der NVB-Messung im Sehraum entschlüsselten Daten werden ebenfalls berücksichtigt.

Der nächste Schritt besteht darin, den Nahbereich des Glases zu optimieren, und zwar durch Nutzung der realen Strahlverfolgung mit der haltungsspezifischen Komponente des NVB. Dahinter steht der Gedanke, den besten Kompromiss aus den verfügbaren Daten (Fassung, Einschleifparameter, NVB-Messung, Korrektionswerte und Glaseigenschaften) zu erreichen. Dieser Schritt beinhaltet einen speziellen Verarbeitungsschritt, der mit der Fehlsichtigkeit und der prismatischen Ablenkung des Glases zusammenhängt. Als binokulare Optimierung wird dies die finale Anordnung der Nahdurchblickspunkte der Gläser bestimmen.

Der dritte Schritt ist die Optimierung des Progressionsprofils in Bezug auf das NVB-Verhältnis. Ziel ist es, den verfügbaren vertikalen Nahseh-Bereich anzupassen und die Form des Nahbereichs zu gestalten (Wirkungsverlauf und Additionsverteilung). Dadurch kann dem Träger eine dynamische Augenbewegung innerhalb einer größeren Zone ermöglicht werden.

NVB-Optimierung eines Varilux X Gleitsichtglases
NVB-Optimierung bei Varilux X clusive. Quelle: Essilor
Fernbereich
Fernbereich
Zwischenbereich
Zwischenbereich
Armlaengendistanz
Armlängen-Distanz
Nahbereich
Nahbereich

Fazit

Die NVB-Technologie ist die ideale Ergänzung für Varilux X series™ Gleitsichtgläser, da sie eine auf den Trägerbedarf abgestimmte Personalisierung ermöglichen.

Sie basiert auf einem vollkommen neuen und nutzerfreundlichen Messverfahren, das der Augenoptiker vor Ort zur Anwendung bringen kann. Die NVB-Technologie optimiert die Designberechnung, um dem Träger beim Gebrauch seiner Gleitsichtgläser hohe Zufriedenheit zu vermitteln.

Die Kombination der NVB-Messung mit eyecode – beides gemessen mit Visioffice – bedeutet für den Brillenträger eine bestmögliche, auf den individuellen Bedarf abgestimmte Personalisierung der Varilux Gleitsichtgläser.

Quelle: Essilor



PREISINFORMATION Paar ab
Varilux X series: 946,00 €
Varilux X series Onlineshop: 677,00 €
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Bernard Klosa

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