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Bernard  Klosa

Ihr Berater Augenoptikermeister
Bernard Klosa

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Sehen ab 40

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Abb. 1 Die klassische Lesebrille

Ungefähr ab dem 40. Lebensjahr werden wir von den unangenehmen Auswirkungen der Alterssichtigkeit (Presbyopie) ereilt. Wobei der Begriff "Alterssichtigkeit" heute nicht mehr ganz zutreffend ist, da die Lebenserwartung deutlich gestiegen ist und wir uns eigentlich in einer Hochphase der Schaffenskraft befinden. Scheinbar rücksichtslos macht sie sich dadurch bemerkbar, dass das scharfe Einstellen des Auges auf kurze Distanzen schwieriger oder gar unmöglich wird.

Die moderne Augenoptik verfügt über eine Vielzahl Lösungen auf diesem Gebiet. Unsere Aufgabe sehen wir darin, Ihren individuellen Bedarf zu ermitteln und in die für Sie optimale Korrektur umzusetzen. Die Wichtigsten haben wir für Sie zusammengefasst:

1. Die Nahbrille

Sie ist die unmittelbarste Lösung der Alterssichtigkeit. Der Benutzer kann über den gesamten Bereich des Glases in der Nähe deutlich sehen. Mit aufgesetzter Nahbrille ergeben sich jedoch neue Defizite im Fernbereich, die vorher nicht vorhanden waren. Das natürliche Wechselspiel der Augen von der Nähe zur Ferne, ist nicht mehr möglich. Die Brille muss entweder auf- oder abgesetzt werden, je nachdem, in welcher Entfernung sich das Objekt befindet. Dies kann im Alltag durchaus lästig sein. Es sei denn, der Benutzer versucht, über die Gläser hinweg zu sehen.  Ein klassisches Beispiel ist die Halbbrille (Abb. 1).


NahbereichDer Seheindruck durch eine Lesebrille: Entfernte Objekte erscheinen unscharf!










Bifokalglas2. Die Bifokalbrille
Diesen Nachteil der Nahgläser hatte der amerikanische Präsident Benjamin Franklin bereits vor ca. 300 Jahren erkannt und seinen Optiker damit beauftragt, ihm je zu Hälfte ein Fern- und ein Nahglas in seine Brille einzubauen; die ersten Mehrstärkengläser waren geboren.





Abb. 2 Bifokalglas

Bifokalbrillen (Zweistärkenbrillen) bieten einen entscheidenden Vorteil gegenüber Nahbrillen: Das natürliche Wechselspiel der Augen zwischen Ferne und Nähe ist wieder gewährleistet. Die Nahsicht  wird durch die recht großen Nahsegmente komfortabel gelöst (Abb.2).

Zweistärkenglas Der Seheindruck durch eine Bifokalbrille: Ferne und Nähe erscheinen scharf, die Zwischendistanz erscheint unscharf.







Nachteile: Die Lesesegmente heben sich deutlich erkennbar im Glas ab und wirken dadurch nicht sehr ästhetisch. Die Sehentfernung im Zwischenbereich (Anschlussbereich des Leseabstandes von 50cm bis 100cm) fehlt. Bildsprung beim Übergang vom Fern- zum Nahteil. Für das Sehen in Zwischenbereichen gibt es viele praxisbezogene Beispiele. Dazu zählt u.a. die Armaturentafel beim Autofahren, das Notenlesen beim Musizieren, das Lesen von Preisen hinter einer Schaufensterscheibe oder das Erkennen von Karten im Spiel… usw.

3. Die Gleitsichtbrille
Die modernste Korrektur der Alterssichtigkeit wird heute zweifellos durch Gleitsichtgläser realisiert. So bieten diese doch (fast) uneingeschränktes Sehen in alle Entfernungen, annähernd so, wie in jungen Jahren. Durch die Vielfalt der auf dem Markt befindlichen Glasdesigns, die sich in Aufbau, Qualität und Größe der Sehbereiche unterscheiden, gibt es nahezu für jede Sehaufgabe die richtige Lösung. Eines aber gibt es nicht: Das perfekte Gleitsichtglas, das scharfes Sehen in allen Bereichen ohne Einschränkung ermöglicht. Seit der Einführung des neuen Varilux-S 4D Gleitsichtglases im Oktober 2012, ist diese Aussage nicht mehr haltbar und kann gestrichen werden!

Zwei patentierte Technologien, NanoptixTM und SynchroneyesTM, überwinden bisherige technologische Barrieren und machen Varilux S series zu revolutionären Brillengläsern, die breitere Sehbereiche und ausbalanciertes Sehen in Bewegung garantieren. 4D TechnologyTM ermöglicht zudem die exklusive Messung des Führungsauges bei Varilux S 4D und damit schnelles Erfassen und Reagieren sowie eine kurze Gewöhnungszeit. Oder kurz gesagt: Es sind die reinsten Wunderwerke der Technik!

GleitsichtSeheindruck durch Standard-Gleitsichtgläser: Scharfe Sicht in allen Bereichen von Ferne bis zur Nähe entschädigt für leichte Unschärfen in den Randbereichen.






Gleitsicht schmalBeispiel für ein Gleitsichtglas mit schmalen Sehbereichen.







Gleitsicht mittelBeispiel für ein Gleitsichtglas mit durchschnittlich großen Sehbereichen.






Gleitsicht breitBeispiel für ein Gleitsichtglas mit breiten Sehbereichen.







4. Nah-Komfortgläser
Einen nicht unerheblichen Anteil in der Nahkorrektur haben heute Raumdistanzgläser (Abb. 3 und 4). Diese ermöglichen scharfes Sehen in der Nähe (40 cm) und in den Zwischenbereichen (70 bis 150 cm). Mit ihren großen Sehbereichen bieten sie perfektes Sehen und bequeme Orientierung am Arbeitsplatz.

Unser Tipp: Messen Sie an Ihrem Arbeitsplatz beispielsweise mit einem Zollstock die Strecke zwischen Auge und Objekt (z. B. Bildschirm). So können wir exakt Ihren Nahzusatz bestimmen und nicht der Zufall!

RaumdistanzglasBeispiel für ein Raumdistanzglas.
Abb. 3






BildschirmarbeitsglasBeispiel für ein Bildschirmarbeitsglas.
Abb. 4